"Vor einigen Jahren wurden ein paar Typen aus keiner militärischen Spezialeinheit wegen keines Verbrechens nicht verurteilt, das sie nicht nicht begangen hatten. Sie brachen aus keinem Gefängnis aus, tauchten dafür aber im Internet auf. Seitdem werden sie von Michael-Jackson-Fans gejagt, aber sie helfen anderen, die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Artikel müssen Sie ernstnehmen. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, suchen Sie doch ..."

The Incredible eayz dot net Writing Force!

Ja, ihr habt richtig gelesen: The Incredible eayz dot net Writing Force - und wenn ihr euch fragt, was das jetzt soll, wer das ist, warum's dazu nen Artikel gibt oder ob dieser Eay-Fritze jetzt vollkommen einen an der Klatsche hat, dann seid ihr leider noch nicht sehr lange Gast dieser Webseite bzw. ihr pflegt keine regelmäßige Lektüre von eayz dot net. Aber es sei euch verziehen (gelobt Besserung!), denn dieser Artikel erklärt's euch unwissenden Nichtsnutzen ja nochmal von Anfang an ...

Es fing alles damit an, dass ein gewisser Tunichtgut namens Stefan (ja, du schlaues Kerlchen, das bin ich, der Autor dieser Zeilen) eine Webseite namens eayz ins Leben rief und dort unter dem Deckmantel der Anonymität, genauer gesagt unter dem Pseudonym Eay, merkwürdige Artikel über popkulturellen Unfug, Kinofilme und alles anders erdenklich Unwichtige schrieb. Das war dann praktisch das, was heutzutage ein Blog wäre, nur gab's halt damals noch keine Blogs bzw. das Wort nicht. Jedenfalls wurde diese ominöse Webseite mit jedem Artikel erfolgreicher1, was darin mündete, dass sich Eay alsbald weitere Schreiberlinge zur Unterstütztung rekrutierte.

M*o*D / Sebastian / 85er Jahrgang / ID

Nummero Uno war der Kerl auf dem Bild links, im wahren Leben Sebastian und/oder Seppl, hier fortan M*o*D und somit folgte er Stefans schwachsinniger Tradition schwachsinniger Pseudonyme. Ich sach nur "Eay", tststs. Nun ja, whatever, die beiden unterhielten jedenfalls gekonnt Leute, die noch blöder eigenartiger als sie selbst waren und so langsam wurde es Zeit sich ein paar ordentliche Schreiberlinge an Bord zu holen. Schreiberlinge, die nicht nur über He-Man, Planet der Affen und die Großartigkeit von Jurassic Park sinierten, sondern sich auch mal anderweitig nach Themen umschauten. Schreiberlinge, die mal über Weltbewegendes und Wichtiges schreiben würden. Schreiberlinge, die ihre wertvolle Zeit nicht wie M*o*D und Eay mit dem Moderieren des Msgboards vergeudeten. Ja, gar Schreiberlinge die nur originale Dino-Riders ihr eigen nannten!

Solche Schreiberlinge fanden sie jedoch nicht. Daher im folgenden ein bisschen was über die B-Auswahl der Writing Force, die aber in ihrem Kampf für Recht und Ordnung doch noch mindestens (aber sowas von knapp, ey!) die erste Damenmannschaft schwarzer, behinderter Lesben werden sollte ...

Gamto / Mario / 85er Jahrgang / ID

Tja, da waren's nun noch mehr, die hier irgendwelchen Driss verzapfen durften. Und alle gemäß den eayz-Statuten ausgerüstet mit arg komischen Pseudonymen. So auch Mario, der hier und im Nachmittagsprogramm von RTL als Gamto bekannt wurde. Mittlerweile ist Gamto ein alter Mann, mittleren Alters, der mit Eay in seiner Freizeit nach Angola reist, um dort unter der hungernden Bevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten. Nein, ist natürlich nicht wahr: Gamto macht's wie jeder andere B-Prominente, reist dahin, dokumentiert das Leid der Dritten Welt, hält ein schwarzes Baby in den Armen und macht dann in einer 2-minütigen Maz dem RTL-Publikum klar, was Sache ist; da unten in Angola. Wer dort unten aber wirklich Angst und Schrecken verbreitet, ist der folgende Ganove:

Exitus / Tim / 85er Jahrgang / ID

Tim, der sich im Rahmen von eayz für das unauffällige Pseudonym Exitus entschieden hat, duelliert sich ab und an mit Eay in einer besonders unter Jugendlichen beliebten Trendsportart, in der zuvor unheilvolle, magische Worte gesprochen werden müssen. Er verliert dann aber meistens, weil er zu früh auf Wasser umschwenkt, was natürlich nicht nur den Spielfluß unterbricht, sondern auch zu einer eiskalten Disqualifikation führt. Manchmal disqualifizieren sich aber auch beide schon vorher und anders. Das Forum missbraucht Exitus für marktforscherische Zwecke in der werberelevanten und gut verdienenden Zielgruppe und im offiziellen eayz.net Podcast ist Exitus übrigens derjenige, der dieses unverständliche Kauderwelsh spricht, von dem er jedoch behauptet das es schwedisch sei. Klar, ...

Limpi / Kira / 86er Jahrgang / ID

Kira, die hier und in ihrem Blog Spätz-o-lottel unter dem Pseudonym Limpi ihre Artikel veröffentlicht, ist nicht nur Eays Lieblings-Writing-Force-Mit-ohne-Glied, sondern auch die beliebteste Schreiberin von eayz. Das liegt natürlich nicht daran, dass sie die einzige Schreiberin der Writing Force ist, nein, diesen Umstand hat sie sich mit Artikeln über umstrittene Fernsehsendungen erarbeitet. Außerdem ist sie der Star in einem bis jetzt unbetitelten Comic, der ihren WM-Guide illustriert (siehe Bild). Des weiteren ist Limpi quasi die zweite Macht im Staate eayz, da sie seit Jahr und Tag die Freundin, gar feste Freundin (vgl. Englisch: girl- friend) vom Macher dieser Seiten, Eay, ist. Und wenn sie mal wieder ein hervorragendes Stück Text in ihrem Blog publiziert hat, dann klaut Eay gern ihren Content und streicht den halben Ruhm ein.

Dev1l / Timo / 85er Jahrgang / ID

Timo ist der ewige Praktikant von eayz. Offiziell hat er nie im Fach "Writing Force" promoviert, dennoch behält auch er die Tradition der schwachsinnigen Pseudonyme bei, nennt sich Devil und setzt sogar noch eins drauf und ersetzt das "i" durch eine "1". Siehe da Dev1l. Jaja, 2001 war das crazy, fucking, awesome Shit und so. Die Welt war besser und schon kurze Zeit später bekam Deutschland seine erste Staffel "Deutschland sucht den Superstar" zu sehen. Wie überall im Internetz lachten auch wir hier herzlichst über den DSDS-Kandidaten Daniel Küblböck , was dann aber in unserem Fall aufgrund eines etwas zu kritischen Artikels von Timo im Fall Daniels Management vs. eayz endete und die erstmalige Löschung eines Artikels zur Folge hatte. Rückblickend war das alles völlig okay so und übrig bleibt nur die Tatsache, dass es eayz ein paar Jahre später immer noch gibt, wohingegen Daniel Küblböck ... ähm, ja, wo isser denn eigentlich?

The Extended Universe

Obwohl das jetzt alle Mitglieder der Incredible eayz dot net Writing Force waren, wars das noch nicht. Denn neben den schreibenden bzw. einst schreibenden Stars von eayz dot net gibt's natürlich noch weitere eayz-People, die ihr alle aus Film und Fernsehen, sowie den Skandalseiten der Klatschpresse kennt. Oh ja, die Stammleser wissen es, es kann nur noch einer fehlen und hier ist er...

McLee / Peer / 84er Jahrgang / ID

Peer, der sich im Untergrund McLee nennt, weil dies sein offizieller Künstlername ist und kein beknacktes Pseudonym, versetzte und versetzt vor allem das hiesige Forum in Angst und Schrecken. Zahlreiche Forum-Newbies scheiterten bereits an seiner "ein-Schnaps- pro-Centimeter-Körpergröße"-Regel. Des weiteren ist McLee der Vater von Udo (Udo ist der Kauz auf diesem Bild zwischen Eay und Gamto und mit dem Bier aufm Kopf) und Onkel von Limpi, sowie Zimmernachbar von Eay, sofern sie sich denn ein Zimmer teilen müssen. Bei den offiziell inoffiziellen eayz-Meetings ist McLee natürlich auch immer mit von der Partie und kürt dann schonmal den ein oder anderen zum schlechtesten Raucher der Welt. Den legendary eayz.net Partykeller verlässt er standesgemäß als letzter und knipst dann das Licht aus.

So, das waren sie, die Mannen und Limpis hinter eayz dot net. Tapfere kleine Krieger, die die Botschaft von Echo, Alpha, Yankee und Zulu mit krächszender Stimme in die Nacht hinaus grölen - auf das ihre Stimmbänder am nächsten Morgen bluten, wo doch der Kopf noch umso mehr hämmert.

Fussnote #1 (und auch die einzige): Obwohl eayz mit jedem Artikel erfolgreicher wurde, liebe Medienmenschen, hatten und haben sich meine Schlafgewohnheiten nicht verändert. Daher rate ich Ihnen, wie einst diesem Radiomenschen von SWR, tunlichst davon ab, mich vor 9:00 Uhr Morgens auf dem Haustelefon anzurufen. Entweder bin ich dann nämlich nicht da oder noch am schlafen, was dann nur in einem für beide Seiten sehr unangenehmen Telefonat enden kann, wie sich der SWR-Mann vielleicht erinnern mag. Also bitte: Telefonisch belästigen Sie mich am besten Abends und bitte auf meinem absolut neumodischem Gadget, dem Mobiltelefon. Die passende Durchwahl dazu gibt's nach Anfrage bei mir von mir für Sie. Vielen Dank für Ihr Verständnis, ich will doch nur in Ruhe schlafen - und das wollen wir doch schließlich alle nur, oder?

- Eay // 9.8.2006